VDE Prüfung

VDE steht als Abkürzung für "Verband deutscher Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik". Er vereint Normung, Wissenschaft und Produktprüfung unter einem Dach. Ein wichtiger Bestandteil seiner Tätigkeit ist die VDE Prüfung, welche den ausreichenden Sicherheitsstandard eines elektrotechnischen Gerätes oder einer Anlage feststellt und kennzeichnet. VDE Zeichen finden sich auf immer mehr Produkten und dienen der Information für den Käufer sowie der unternehmerischen Sicherheit.

Sicherheit durch eine VDE Prüfung

Der VDE hat seinen Sitz in Deutschland, ist weltweit tätig und kann mehr als 35.000 Mitglieder verzeichnen. Mit Engagement geht es dem Verband um Sicherheitsstandards, hohe Technikakzeptanz in der Bevölkerung, ein verbessertes Innovationsklima und moderne Ausbildung für Ingenieure. Schwerpunkt beim VDE ist die Zertifizierung und Prüfung von elektrotechnischen Geräten oder Systemen. Sitz für das Prüfinstitut ist in Offenbach. Weiterhin ist das Ziel, nationale und internationale Normen und Regeln der Technik als Sicherheitsstandard zu setzen.

Die Vorschrift zur VDE-Prüfung

Der VDE hat seinen Sitz in Deutschland, ist weltweit tätig und kann mehr als 35.000 Mitglieder verzeichnen. Mit Engagement geht es dem Verband um Sicherheitsstandards, hohe Technikakzeptanz in der Bevölkerung, ein verbessertes Innovationsklima und moderne Ausbildung für Ingenieure. Schwerpunkt beim VDE ist die Zertifizierung und Prüfung von elektrotechnischen Geräten oder Systemen. Sitz für das Prüfinstitut ist in Offenbach. Weiterhin ist das Ziel, nationale und internationale Normen und Regeln der Technik als Sicherheitsstandard zu setzen.

Neben der Einhaltung bestimmter EU-Standards, welche bescheinigt werden durch das CE-Kennzeichen, gibt es in Deutschland keine generelle gesetzliche Pflicht für die Prüfung der Verwendungstauglichkeit oder Sicherheit von Industrie-Erzeugnissen. Allerdings sind gemäß den DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung)-Vorschriften Unternehmer dazu verpflichtet, alle elektrisch betriebenen Betriebsmittel und Anlagen und Aufsicht und Leitung einer Elektrofachkraft regelmäßig auf ihren ordnungsgemäßen Zustand zu prüfen. Wie das geschieht, wie oft und welche Installationen, Geräte, Maschinen und Anlagen in der Firma zu kontrollieren sind, ist dabei zu ermitteln. Als Grundlage für einen korrekten Ablauf der VDE-Prüfung werden die DIN-Normen als Richtlinien heran gezogen. Welche der Verordnungen jeweils anzuwenden ist, ergibt sich aus den Eigenschaften und der Art des Prüfgegenstandes.

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Was bedeutet VDE?

VDE steht als Abkürzung für "Verband der Elektronik, Elektrotechnik und Informationstechnik". Dabei handelt es sich um eine internationale Plattform für Produktprüfung, Normung und Wissenschaft. Die Hauptaufgabe des VDE ist ein Informationsaustausch und Wissenstransfer rund um technische Weiterentwicklungen und Neuerungen im Bereich Informations-, Energie-, Medizin-, Nano- und Mikroelektronik sowie Automation. Ein Bereich des Verbandes ist die DKE, sie ist für die Ausarbeitung weltweit anerkannter und angewandter Standards sowie für Kontroll- und Prüfverfahren zuständig. Sie definiert Bestimmungen für den VDE und erarbeitet Normen und Vorschriften. Sämtliche Richtlinien werden in umfangreichen Fachbüchern zur Verfügung gestellt.

Allgemeines zum VDE-Prüfzeichen

Vergeben wird die Kennzeichnung ausschließlich vom VDE-Prüf-/Zertifizierungsinstitut. Eine Übersicht aller Produkte mit diesem Zertifikat steht in einer Datenbank des VDE bereit. Beantragt wird eine VDE-Prüfung durch einen Auftrag, direkt beim Verband der Elektrotechnik per Post, E-Mail oder Fax. Wird das Zertifikat erteilt, enthält dieses auch die Gültigkeit, nach Ablauf ist eine erneute Zertifizierung zu beantragen. Sind die Voraussetzungen entsprechend der Vergabe des Prüfkennzeichens nicht mehr gegeben, erlischt die Genehmigung zur Verwendung des VDE-Zeichens. Wurde einem Hersteller ein VDE-Zeichen erteilt, kann er alle Produkte mit diesem Prüfzeichen versehen, welche mit dem geprüften Erzeugnis übereinstimmen. Die Angabe der Prüfstelle ist nicht erforderlich.

Wichtige VDE-DIN-Normen in der betrieblichen Praxis

In einem Unternehmen sollte bekannt sein, dass eine den Vorschriften entsprechende Überprüfung sowie Instandhaltung sämtlicher Betriebsmittel und Anlagen einen sicheren Arbeitsplatz gewährleisten kann. Eine alljährlich wieder kehrende VDE-Prüfung nach den geltenden DIN Normen spielt deshalb eine entscheidende Rollen beim Arbeitsschutz.

DIN VDE 0701/0702

Häufige Anwendung sind die Richtlinien DIN VDE 0701 und 0702. Darin wird der Prüfungsverlauf an elektrischen Geräten, welche in ihrer Eigenschaft ortsveränderlich sind, vorgegeben. Dies sind bewegliche Betriebsmittel, die an verschiedenen Einsatzorten verwendet werden, wie Bohrer, Kaffeemaschine, Staubsauger, Scanner oder Computer. Bei der VDE-Prüfung wird nach vorgegebenen Punkten vorgegangen. Zuerst erfolgt eine Sichtprüfung der Anschlüsse, des Gehäuses sowie der Kabel des zu prüfenden Gegenstandes. Dabei werden Verschmutzungen, Gebrauchsspuren und Beschädigungen untersucht und die Schutzklasse ermittelt. Diese Festlegung dient der Sicherheit aller beteiligten Personen. Im zweiten Schritt erfolgt eine Funktionsprobe und die Durchführung verschiedener Messungen. Die Ergebnisse werden mit vorgegebenen Grenzwerten verglichen und in einem Prüfbericht festgehalten. Dieser dient als rechtssichere Dokumentation, wird archiviert und bei der nächsten Geräteprüfung wieder herangezogen. Idealerweise werden Betriebsmittel sowie der Bericht mit einer Plakette nach VDE0701/0702 versehen, sie weist aus, wann die Betriebsmittelprüfung statt gefunden hat und wann der nächste Termin fällig ist. Alternativ kann ein Prüfbericht auch in digitaler Form festgehalten werden.

DIN VDE 0100

Eine oft verwendete Norm ist die DIN 0100 nach VDE mit ihren zahlreichen Folgenormen. Sie dient der Errichtung und Prüfung von Nennspannungen bis 1000 Volt sowie Starkstromanlagen. Der Ablauf ist ähnlich dem bereits beschriebenen Vorgang. Nach einer Sichtprüfung erfolgt die Probe der Funktion, die Durchführung von Messungen, die Auswertung der Ergebnisse und die Erstellung einer Dokumentation.

Mit einer VDE-Prüfung auf der sicheren Seite

Die VDE Prüfung und -Zertifizierung basiert nicht auf Gesetzen, sondern wird freiwillig und unabhängig davon ausgestellt. Das Prüfsiegel des Verbands beschränkt sich auf elektrotechnische Erzeugnisse. Die Kennzeichnung ist international anerkannt und dient dazu, Konformität und Qualität mit einem gewissen Sicherheitsstandard zu bescheinigen. Sie kann die Kaufentscheidung des Verbrauchers beeinflussen bzw. ihm eine gewisse Sicherheit bestätigen und dient als Marketingfaktor. Die Kennzeichnung nach der VDE Prüfung bescheinigt die Konformität mit gewissen international und national harmonisierten Richtlinien und Normen. Sie bestätigt die Einhaltung der Anforderungen und bescheinigt die Übereinstimmung mit den VDE-Normen sowie den Regeln der Technik aus den Dokumenten des zuständigen EU-Komitees (CENELEC). Für einen Verbraucher steht das Zeichen für Produktsicherheit hinsichtlich unterschiedlicher Faktoren im Bereich Gefährdung. Es bestätigt die Einhaltung hoher Standards im Bereich Sicherheit und soll weltweit für einen unkomplizierten Zugang zu den Märkten führen. Eine hohe Akzeptanz aufgrund der Prüfleistungen soll ermöglicht werden.

Sicherheit im Betrieb

Über die Gegenstände des täglichen Gebrauchs hinaus, sollte in jedem Unternehmen eine regelmäßige VDE Prüfung durchgeführt werden. In einem gewerblichen Betrieb oder Industrieunternehmen leisten die beschriebenen Prüfvorgänge einen bedeutenden Beitrag zum Schutz aller Mitarbeiter. Der Arbeitgeber beugt unter Einhaltung der Vorschriften Arbeitsunfällen vor, die eine elektrisch bedingte Ursache haben. Die Entstehung von Bränden aufgrund elektronischer Mängel kann vermieden werden. Wer weiß, wie teuer ein eventueller Arbeitsausfall sein kann, lässt regelmäßig eine VDE-Prüfung durchführen. Die normgerechte Durchführung der Kontrolle sowie die Dokumentation gewährleistet zudem den Gebäudeversicherungsschutz. Tritt ein Versicherungsschaden auf, steht der Unternehmer in der Beweispflicht. Kommt es zu Unfällen können die Berufsgenossenschaft den Unternehmer mit sämtlichen Kosten belasten.

Durchführung der VDE-Prüfung nur durch Fachleute

Eine VDE-Prüfung darf ausschließlich von Elektrofachkräften durchgeführt werden, welche über fundierte Kenntnisse verfügen. Die Überwachungs- und Messgeräte müssen der VDE-Norm 0413 entsprechen. Der Prüfer trifft eine zielgerichtete Auswahl der Anlagen und Betriebsmittel, kontrolliert die Schutzmaßnahmen gegen Berührungen, überprüft die Sicherheitseinrichtungen, die Einstellung von Überwachungs- und Schutzeinrichtungen, die Strombelastbarkeit von Leitungen und Kabeln, das Vorhandensein von Schalt- und Trenngeräten in richtiger Anordnung sowie die Leitungsverlegung. Ein weiterer Aspekt bei der VDE-Prüfung ist die Kontrolle wärme erzeugender Betriebsmittel und des Hauptpotential-Ausgleichs, der Check vorhandener Schaltungsunterlagen, Stromkreise, Schalter, Neutral- und Schutzleiter sowie Sicherungen. Die VDE-Prüfung dient nicht nur dem Kunden als Sicherheit, im Schadensfall kann auch der Handwerker nachweisen, dass die elektrische Anlage ordnungsgemäß errichtet wurde.

VDE-Prüfung in der Praxis

Sämtliche elektrische Anlagen müssen in regelmäßigen Abständen wiederkehrend geprüft werden. Nach der Kontrolle wird ein neues Prüfprotokoll erstellt, welches die Ergebnisse sowie eventuelle Änderungen, Erweiterungen oder Abweichungen enthält. Auch die Folge-Kontrollen der VDE-Prüfung dürfen nur von einer gut ausgebildeten Elektrofachkraft durchgeführt werden. Diese müssen ihr vorhandenes Fachwissen durch stetige Fort- und Weiterbildungen auf dem neuesten Stand der Technik halten.

Geräteprüfung DIN VDE

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